WEITERE LEISTUNGEN

Fünf weiterführende Leistungen rund um Ihr Bauprodukt

Über die drei Kernleistungen LCAs, EPDs und DPPs hinaus betreuen wir fünf weiterführende Bereiche. Methodisch umfassend und konsistent zu Ihrer Datengrundlage. Jede Leistung lässt sich einzeln beauftragen oder auf einer bestehenden Datenbasis aufsetzen.

ISO 14067 · EN 15804+A2 · ESRS · CSRD-anschlussfähig

PCF · PRODUCT CARBON FOOTPRINT

CO₂-Fußabdruck pro Produkt

Wir berechnen den Product Carbon Footprint Ihres Bauprodukts: nachvollziehbar, aktualisierbar und anschlussfähig an LCA, EPD, Scope-3-Anfragen und CSRD-Reporting.

ISO 14067 · GHG Protocol · ESRS E1

VORGEHEN

  1. 01 Datenscoping Wir klären, wofür der PCF genutzt wird: Kundenanfrage, Ausschreibung, Scope-3-Daten, CSRD-Reporting oder Reduktionsplanung? Danach legen wir fest, welche Lebenszyklusphasen, Produktvarianten und Datenquellen berücksichtigt werden.
  2. 02 Datensammlung Wir strukturieren die relevanten Modellierungsdaten: Materialien, Energieverbräuche, Lieferantendaten, Transporte und Verpackungen. Fehlende oder unsichere Daten werden transparent markiert.
  3. 03 Berechnung Wir berechnen die Treibhausgasemissionen nach ISO 14067. Das Ergebnis wird als CO₂-Äquivalent pro deklarierter Einheit ausgewiesen, zum Beispiel pro kg, m², Stück oder laufendem Meter Produkt.
  4. 04 Bericht & Validierung Wir dokumentieren Methode, Datenquellen, Annahmen und Ergebnisse nachvollziehbar. So kann der PCF für Kunden, interne Entscheidungen, Reporting oder spätere Anschlussprojekte genutzt werden.

WAS SIE BEKOMMEN

  • PCF-Bericht (PDF) Vollständiger Bericht nach ISO 14067 mit Methodik, Datenquellen, Annahmen, Ergebnissen und Einordnung der wichtigsten Einflussfaktoren.
  • GHG-Inventar (XLSX) Strukturierte Ergebnisdatei für Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-bezogene Auswertungen. Insbesondere nutzbar für Kundenanfragen, Lieferkettenberichte und interne Weiterverarbeitung.
  • CSRD-Datenpunkte (XLSX) Aufbereitung der Ergebnisse für ESRS-E1-relevante Klimadaten, damit die Werte in Nachhaltigkeitsreporting, Wirtschaftsprüfung und Konzernabfragen weiterverwendet werden können.

HÄUFIGE FRAGEN

  • Worin unterscheidet sich ein PCF von einer EPD?

    Ein PCF steht für Product Carbon Footprint. Er zeigt, wie viele Treibhausgasemissionen einem Produkt zugerechnet werden, meist ausgedrückt als CO₂-Äquivalente. Damit konzentriert sich der PCF auf eine zentrale Frage: Wie groß ist der Klimafußabdruck dieses Produkts? Eine EPD ist breiter angelegt. Sie dokumentiert neben dem Klimafußabdruck auch weitere Umweltwirkungen, zum Beispiel Ressourcenverbrauch, Versauerung oder Energieeinsatz. Außerdem wird eine EPD nach festen Regeln für Bauprodukte erstellt und in der Regel extern verifiziert. Kurz gesagt: Der PCF zeigt den CO₂-Fußabdruck. Die EPD zeigt ein vollständigeres Umweltprofil.

  • Wie passt der PCF zu unserer LCA?

    Ein PCF kann direkt aus einer bestehenden LCA-Datenbasis abgeleitet werden. Die LCA betrachtet den Lebenszyklus eines Produkts umfassend; der PCF nutzt daraus gezielt die klimarelevanten Ergebnisse. Wenn bereits eine LCA oder EPD vorliegt, ist der PCF oft eine schlanke Anschlussauswertung. Wenn noch keine Datenbasis besteht, bauen wir den PCF als eigenständige Berechnung auf, sodass er später für LCA, EPD oder Reduktionsmaßnahmen weiterverwendbar bleibt.

  • Wann ist ein PCF sinnvoll?

    Ein PCF ist sinnvoll, wenn Kunden, Großabnehmer oder interne Nachhaltigkeitsteams konkrete CO₂-Daten zu einem Produkt benötigen. Das betrifft besonders Anfragen im Rahmen von CSRD, Scope-3-Erhebungen, ESG-Reporting, Ausschreibungen oder Lieferantenbewertungen. Für viele Hersteller ist der PCF der pragmatische Einstieg: weniger umfangreich als eine vollständige EPD, aber bereits belastbar genug, um Klimadaten strukturiert bereitzustellen und erste Reduktionspotenziale sichtbar zu machen.

  • Wie oft sollte ein PCF aktualisiert werden?

    In der Regel sollte ein PCF jährlich überprüft werden, insbesondere wenn er für Reporting und Kundenanfragen genutzt wird. Viele Unternehmen fragen CO₂-Daten regelmäßig neu ab, weil sich Energieverbräuche, Transportwege oder Produktionsmengen verändern können. Die Erstberechnung ist dabei der größte Schritt. Danach bleibt das Modell bestehen und kann deutlich schlanker aktualisiert werden, zum Beispiel mit neuen Energiedaten, geänderten Materialanteilen oder aktualisierten Lieferantendaten.

  • Was passiert, wenn sich Produktdaten ändern?

    Kleinere Nacharbeiten im Rahmen des vereinbarten PCF-Projekts sind bei uns im Preis enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Rückfragen, methodische Erläuterungen oder kleinere Korrekturen an der bestehenden Berechnung. Wenn sich das Produkt selbst verändert, etwa durch neue Rezepturen, andere Lieferanten oder zusätzliche Varianten, muss der PCF fachlich aktualisiert werden. Dafür ist keine komplette Neuberechnung notwendig, sondern eine gezielte Folgebeauftragung auf Basis des bestehenden Modells.

  • Was unterscheidet einen PCF mit ecoverity von einer Berechnung anderer Anbieter?

    Wir verbinden methodische Berechnung mit einem schlanken, digitalen Projektprozess. Statt nur Werte in ein Template einzutragen, strukturieren wir die Produktdaten so, dass sie nachvollziehbar, aktualisierbar und für spätere Anschlussprojekte nutzbar bleiben. Dafür arbeiten wir mit interner Automatisierung, klaren Datenlogiken und enger Abstimmung mit Ihrem Team. So entsteht nicht nur ein einzelner CO₂-Wert, sondern eine belastbare Datenbasis für Kundenanfragen, Reduktionsmaßnahmen und spätere EPDs.

EPD-UPDATES · LAUFENDE PFLEGE

Wir halten Ihre EPD aktuell, bevor Fristen kritisch werden.

Eine EPD ist in der Regel 5 Jahre gültig. Wir behalten Ablaufdaten, Produktänderungen und Programmanforderungen im Blick und bereiten Updates rechtzeitig vor.

EN 15804+A2 · 5-Jahres-Gültigkeit · IBU · Kiwa · ift

VORGEHEN

  1. 01 Frist-Tracking Wir erfassen Ihre bestehenden EPDs mit Programmbetreiber, Veröffentlichungsdatum und Gültigkeitsende in unserem Fristenmonitor. So ist früh sichtbar, wann ein Update vorbereitet werden sollte.
  2. 02 Daten-Re-Audit Wir prüfen, was sich seit der letzten EPD geändert hat: Materialien, Lieferanten, Energieverbräuche, Transporte und Verpackungen. Dabei trennen wir kleinere Stammdatenkorrekturen von Änderungen, die methodisch relevant sind.
  3. 03 Re-Modellierung Wenn relevante Änderungen vorliegen, aktualisieren wir das bestehende LCA- und EPD-Modell. Dabei nutzen wir die vorhandene Datengrundlage weiter, statt das Projekt komplett neu aufzusetzen. Änderungen werden nachvollziehbar dokumentiert.
  4. 04 Re-Verifizierung & Veröffentlichung Wir erstellen den aktualisierten EPD-Entwurf, bereiten die Hintergrunddokumentation vor und begleiten die erneute Verifizierung beim Programmbetreiber. Nach Freigabe unterstützen wir bei Veröffentlichung und Datenbankeintrag.

WAS SIE BEKOMMEN

  • Aktualisierte EPD Normenkonforme EPD mit aktualisierten Daten, neuer Verifizierung und erneuter Gültigkeit nach den Regeln des jeweiligen Programmbetreibers.
  • Änderungs-Log Strukturierte Übersicht aller relevanten Änderungen gegenüber der Vorgänger-EPD, etwa Material, Verpackung oder Transport.
  • Fristenmonitor Übersicht über Veröffentlichung, Gültigkeitsende, empfohlene Update-Zeitpunkte und zuständige Programmbetreiber Ihrer EPDs.

HÄUFIGE FRAGEN

  • Was passiert, wenn die 5-Jahres-Frist überschritten wurde?

    Eine abgelaufene EPD ist nicht mehr als gültiger Nachweis nutzbar. Je nach Programmbetreiber wird sie aus dem aktiven Register entfernt oder als abgelaufen gekennzeichnet. Für Ausschreibungen, Kundenanfragen oder Gebäudezertifizierungen kann sie dann problematisch werden. Ein Update ist meist weiterhin möglich, der Aufwand ist aber höher, wenn Fristen bereits verpasst wurden. Deshalb setzen wir früher an und melden uns rechtzeitig, bevor die EPD ausläuft.

  • Brauchen wir ein Update oder eine komplett neue EPD?

    Wenn Produktumfang, Aufbau und Anwendungsbereich im Wesentlichen gleich bleiben, ist meist ein Update der bestehenden EPD der schlankere Weg. Dann werden Daten aktualisiert, Ergebnisse neu berechnet und die EPD erneut verifiziert. Wenn sich das Produkt grundlegend verändert hat, kann eine neue EPD sinnvoller sein. Das prüfen wir im Daten-Re-Audit.

  • Welche Änderungen lösen ein EPD-Update aus?

    Typische Auslöser sind neue Materialien oder Rezepturen, geänderte Lieferanten oder ein anderer Energie-Mix im Werk. Kleinere redaktionelle Korrekturen oder reine Stammdatenänderungen führen nicht automatisch zu einem vollständigen Update. Entscheidend ist, ob sich die Umweltwirkungen oder die methodische Grundlage der EPD relevant verändern.

  • Müssen wir für ein Update wieder alle Daten neu liefern?

    Nein. Wenn die ursprüngliche Datengrundlage sauber aufgebaut wurde, arbeiten wir auf dem bestehenden Modell weiter. Sie liefern vor allem die Änderungen seit der letzten EPD: neue Materialdaten oder aktuelle Energieverbräuche. Dadurch ist ein Update deutlich schlanker als die Ersterstellung.

  • Sind Nacharbeiten im Update-Prozess enthalten?

    Ja. Nacharbeiten, die im Rahmen des vereinbarten Update-Projekts entstehen, sind im Preis enthalten. Dazu gehören Rückfragen des Verifizierers, methodische Erläuterungen, kleinere Korrekturen und Anpassungen an der bestehenden Aktualisierung. Wenn sich nachträglich herausstellt, dass das Produkt selbst wesentlich verändert wurde, wird dafür eine gezielte Folgebeauftragung notwendig.

  • Wie früh sollte ein EPD-Update gestartet werden?

    Sinnvoll ist ein Start etwa 6 bis 9 Monate vor Ablauf der bestehenden EPD. So bleibt genug Zeit für Verifizierung und Veröffentlichung durch den Programmbetreiber. Bei diesen ist aktuell mit einer erhöhten Wartedauer zu rechnen, wodurch ein frühzeitiges Einreichen des EPD-Updates notwendig ist.

CO₂-REDUKTION & MATERIALSUBSTITUTION

CO₂-Hotspots erkennen, Alternativen bewerten und Maßnahmen priorisieren.

Wir nutzen Ihre LCA- oder PCF-Daten, um die größten Emissionstreiber im Produkt sichtbar zu machen. Danach vergleichen wir konkrete Maßnahmen und Materialalternativen nach CO₂-Wirkung, Kosten, technischer Eignung und Umsetzbarkeit.

ISO 14040 · ISO 14044 · ISO 14067 · GHG Protocol

VORGEHEN

  1. 01 Hotspot-Analyse Wir analysieren, wo die größten CO₂-Emissionen entstehen. Die Ergebnisse werden nach Lebenszyklusphase und Komponente aufgeschlüsselt.
  2. 02 Maßnahmen- und Hypothesen-Inventur Gemeinsam sammeln wir mögliche Reduktionshebel wie alternative Rohstoffe oder andere Lieferanten. Jede Maßnahme wird zunächst als Hypothese aufgenommen und fachlich eingeordnet.
  3. 03 Wirkungs- und Vergleichsmodellierung Wir modellieren ausgewählte Maßnahmen und Materialalternativen vergleichend gegen den Status quo. Dabei prüfen wir nicht nur die CO₂-Wirkung, sondern auch die funktionelle Vergleichbarkeit: Erfüllt die Alternative denselben Zweck, dieselbe Leistung und dieselben Anforderungen?
  4. 04 Trade-off-Matrix & Roadmap Wir bewerten die Maßnahmen nicht isoliert nach CO₂, sondern im Gesamtbild: Kosten, Verfügbarkeit, technische Performance und Time-to-Impact. Daraus entsteht eine priorisierte Roadmap mit klaren nächsten Schritten.
  5. 05 Umsetzung & Monitoring Wir begleiten die Überführung in die Praxis, also die Abstimmung mit Einkauf, Werk, F&E und Lieferanten. So wird aus einer Analyse ein überprüfbarer Reduktionspfad.

WAS SIE BEKOMMEN

  • Reduktions-Roadmap Priorisierte Maßnahmen mit geschätzter CO₂-Wirkung, Umsetzungsaufwand, Kostenrelevanz und realistischem Zeithorizont.
  • Vergleichs-LCA der Materialalternativen Methodisch konsistenter Vergleich ausgewählter Alternativen gegenüber dem Status quo.
  • Trade-off-Matrix Entscheidungstabelle, die CO₂-Wirkung, Kosten, technische Performance und Umsetzungsrisiko nebeneinanderstellt.
  • F&E-Briefing & Pilotkonzept Konkrete Übergabe an Produktentwicklung, Einkauf und Werk, inklusive empfohlener Pilotmessungen, Abbruchkriterien und offener Prüfpunkte.

HÄUFIGE FRAGEN

  • Brauchen wir vorher eine LCA oder einen PCF?

    Ja. Ohne belastbare Daten bleibt CO₂-Reduktion eine Vermutung. Für eine saubere Analyse brauchen wir mindestens einen PCF nach ISO 14067 oder eine LCA nach ISO 14040/14044 für die betrachteten Produkte. Wenn diese Datenbasis noch nicht vorliegt, bauen wir sie zuerst auf. Danach lassen sich Hotspots, Materialalternativen und Reduktionsmaßnahmen deutlich gezielter bewerten.

  • Wann lohnt sich eine Materialsubstitution?

    Eine Materialsubstitution lohnt sich vor allem dann, wenn ein Rohstoff, Hilfsstoff oder Vorprodukt einen relevanten Anteil am CO₂-Fußabdruck verursacht und realistische Alternativen verfügbar sind. Ob sich der Wechsel wirklich lohnt, hängt aber nicht nur vom CO₂-Wert ab. Wir prüfen auch technische Anforderungen, Dauerhaftigkeit, Verarbeitung, Kosten, Lieferfähigkeit und regulatorische Risiken. Manchmal ist Materialsubstitution der beste Hebel, manchmal bringen Energie, Prozess oder Lieferkette mehr.

  • Welche Reduktionsquoten sind realistisch?

    Das hängt stark vom Produkt, der Materialzusammensetzung, dem Energiemix im Werk und der Lieferkette ab. Seriöse Reduktionsziele lassen sich deshalb nicht pauschal versprechen. Wir zeigen stattdessen, welche Maßnahmen rechnerisch welchen Beitrag leisten können. Daraus entsteht ein belastbarer, quantitativer Zielpfad: kurzfristige Maßnahmen mit geringem Aufwand, mittelfristige Optimierungen und größere Produkt- oder Lieferkettenänderungen.

  • Was unterscheidet das von klassischer Nachhaltigkeitsberatung?

    Wir starten nicht mit allgemeinen Maßnahmenkatalogen, sondern mit Ihrer konkreten Produktdatenbasis. Erst wird berechnet, wo die größten Emissionen entstehen. Danach wird bewertet, welche Maßnahmen tatsächlich wirken. Das Ergebnis ist keine abstrakte Strategie, sondern eine priorisierte Roadmap mit nachvollziehbarer Datengrundlage und dokumentierten Annahmen.

NACHHALTIGKEITSREPORTING · CSRD / ESRS

CSRD-Reporting für den Mittelstand, einfach, schnell und günstig.

Wir übersetzen vorhandene Produkt-, Energie-, Lieferanten- und Unternehmensdaten in eine klare ESRS-Struktur. So entsteht eine belastbare Reporting-Grundlage für Management und Kunden.

ESRS · CSRD · ISSB-Anschluss · Auditfähige Methodik

VORGEHEN

  1. 01 Doppelte Wesentlichkeitsanalyse Wir klären, welche Nachhaltigkeitsthemen für Ihr Unternehmen wirklich berichtsrelevant sind. Dabei betrachten wir zwei Perspektiven: Welche Auswirkungen hat Ihr Unternehmen auf Umwelt und Menschen und welche Nachhaltigkeitsthemen können finanziell relevant für Ihr Geschäft werden? Stakeholder-Inputs, Schwellenwerte und Begründungen werden sauber dokumentiert.
  2. 02 Datenpunkt-Mapping Wir ordnen Ihre vorhandenen Daten den relevanten ESRS-Datenpunkten zu. Dazu zählen zum Beispiel LCA- und PCF-Daten, Energieverbräuche, Emissionsdaten und Governance-Informationen. Für jeden Datenpunkt halten wir fest, woher die Information kommt, wer verantwortlich ist und welche Lücken bestehen.
  3. 03 Datensammlung & Konsolidierung Wir bauen einen wiederholbaren Datensammelprozess auf. Dafür strukturieren wir Abfragen, Vorlagen und Verantwortlichkeiten so, dass Daten nicht jedes Jahr neu gesucht werden müssen.
  4. 04 Bericht & Audit-Begleitung Wir erstellen den ESRS-konformen Berichtsteil und bereiten die Inhalte prüffähig auf. Zusätzlich dokumentieren methodische Entscheidungen so, dass der Bericht nicht nur formal funktioniert, sondern intern weiterverwendbar bleibt.

WAS SIE BEKOMMEN

  • Nachhaltigkeitsbericht Vollständiger ecoverity-Nachhaltigkeitsbericht normenkonform zu CSRD.
  • ESRS-Berichtsanhang Berichtsreifer Anhang nach ESRS-Struktur mit klaren Textbausteinen, Tabellen und Datenpunkten.
  • Wesentlichkeitsmatrix Dokumentierte doppelte Wesentlichkeitsanalyse mit Themenbewertung, Stakeholder-Input und Schwellenwerten.
  • Management-KPI-Tracker Quartalsweise nutzbare Kennzahlen aus dem ESRS-Set, für Geschäftsführung, Einkauf und Produktion.

HÄUFIGE FRAGEN

  • Brauchen wir eine eigene LCA oder einen PCF, bevor wir CSRD-reporten können?

    Nicht zwingend. Für viele ESRS-Datenpunkte reichen zunächst Unternehmensdaten, Energieverbräuche, Lieferantendaten oder qualitative Angaben. Für Klimadaten, Scope-3-Emissionen und produktbezogene Kundenanfragen sind LCA- oder PCF-Daten aber ein großer Vorteil. Wenn noch keine belastbare Produktdatenbasis vorliegt, kann im ersten Schritt mit konservativen Annahmen oder vorhandenen Durchschnittsdaten gearbeitet werden. Parallel sollten produkt- und werksspezifische Daten aufgebaut werden, damit das Reporting in den Folgejahren genauer und belastbarer wird.

  • Was unterscheidet ecoverity von klassischen Reporting-Anbietern?

    Wir setzen nicht bei leeren Berichtsformularen an, sondern bei den Daten, die Sie ohnehin benötigen: Produktdaten, LCA, PCF, Energie, Lieferanten und Prozesse. Dadurch entsteht keine separate Reporting-Welt, sondern eine Struktur, die mit Ihren bestehenden Daten arbeitet.

  • Wie viel Aufwand muss man im ersten Berichtsjahr realistisch einplanen?

    Das erste Reportingjahr ist das Aufwendigste, weil Struktur, Verantwortlichkeiten, Datenquellen und Methodik erstmals aufgebaut werden. Entscheidend ist, wie viele Daten bereits sauber vorliegen und wie komplex Unternehmensstruktur und Produktportfolio sind. Nach dem ersten Jahr wird der Prozess deutlich schlanker: Datenpunkt-Mapping, Verantwortlichkeiten, Vorlagen und Methodik stehen bereits und müssen vor allem aktualisiert werden.

  • Können auch nicht-CSRD-pflichtige Unternehmen das Reporting nutzen?

    Ja. Gerade mittelständische Unternehmen, die formal noch nicht CSRD-pflichtig sind, werden häufig indirekt betroffen: durch Kundenabfragen, ESG-Ratings oder öffentliche Ausschreibungen. Ein schlankes ESRS-orientiertes Reporting hilft, diese Anforderungen geordnet zu beantworten und sich auf eine mögliche spätere Berichtspflicht vorzubereiten.

  • Muss dafür eine neue Reporting-Software eingeführt werden?

    Nein. Für viele mittelständische Unternehmen ist es sinnvoller, zuerst Datenpunkte, Verantwortlichkeiten und Methodik sauber aufzubauen, bevor eine eigene Software eingeführt wird. Wir arbeiten mit bestehenden Systemen, ERP-Daten und LCA-/PCF-Ergebnissen. Wenn später eine Software sinnvoll wird, ist die Datenstruktur bereits vorbereitet.

GREEN AI

ECOVERITY VENTURING

KI-Nutzung messbar machen, bevor es EU-Regulatorik verlangt.

KI kann Prozesse effizienter machen, verursacht aber selbst massive Umweltwirkungen. Wir erfassen produktive KI-Anwendungen, modellieren Energie- und Wasserverbrauch und zeigen, ob der Nutzen den zusätzlichen Footprint rechtfertigt.

ISO-Logik · EU AI Act

VORGEHEN

  1. 01 Use-Case-Inventur Wir erfassen, wo KI im Unternehmen tatsächlich genutzt wird, zum Beispiel durch interne Chatbots, Bildgenerierung oder im Vertrieb. Dabei unterscheiden wir produktive Anwendungen von Testnutzung und Schattennutzung über Standard-Tools.
  2. 02 Footprint-Modellierung Wir berechnen den Umweltfußabdruck der relevanten KI-Workloads. Dafür betrachten wir unter anderem Modelltyp, Anfragenvolumen, Token- oder Rechenaufwand, Serverstandort, regionalen Strommix, Rechenzentrumsbetrieb, Kühlung und Hardware-Anteile. Wo keine exakten Daten vorliegen, arbeiten wir mit dokumentierten Annahmen.
  3. 03 Effizienz-Nettobilanz Wir stellen den zusätzlichen KI-Footprint dem tatsächlichen Nutzen wie eingesparte Arbeitszeit, weniger manuelle Prozesse und reduzierte Fehler gegenüber. So wird sichtbar, bei welchen Use Cases KI ökologisch und organisatorisch sinnvoll ist und wo der Aufwand den Nutzen übersteigt.
  4. 04 Roadmap & Reporting-Anschluss Wir leiten daraus konkrete Empfehlungen ab: Welche KI-Anwendungen sollten ausgebaut, begrenzt oder optimiert werden? Zusätzlich bereiten wir die Ergebnisse so auf, dass sie später für Scope-3-Betrachtungen anschlussfähig bleiben.

WAS SIE BEKOMMEN

  • KI-Footprint-Inventar Strukturierte Übersicht aller relevanten KI-Workloads mit geschätztem Energie-, Wasser- und Hardware-Footprint je Use Case, Zeitraum und Provider.
  • Effizienz-Nettobilanz Vergleich von KI-Aufwand und tatsächlichem Nutzen: Welche Anwendungen sparen Ressourcen, welche erzeugen nur zusätzlichen Verbrauch?
  • Reporting-Datenpunkte Aufbereitung der Ergebnisse für Scope-3-nahe Betrachtungen und interne Managemententscheidungen.

HÄUFIGE FRAGEN

  • Warum braucht es dafür einen eigenen Service?

    Weil KI-Nutzung in vielen Unternehmen wächst, aber selten systematisch gemessen wird. Oft werden Effizienzgewinne kommuniziert, ohne den zusätzlichen Energie-, Wasser- und Rechenzentrumsaufwand zu erfassen. Unser Ansatz macht sichtbar, welche KI-Anwendungen tatsächlich effizienter sind, nicht nur technisch, sondern auch aus Nachhaltigkeitssicht.

  • Wie lässt sich der Footprint einer KI-Anfrage berechnen?

    Nicht jede KI-Anfrage lässt sich exakt messen, weil Provider nicht immer alle technischen Daten offenlegen. Trotzdem kann man eine belastbare Annäherung erstellen, unter anderem über Modelltyp, Nutzungsvolumen, Tokenanzahl, Serverregion, Strommix, Rechenzentrumsdaten und veröffentlichte technische Kennwerte.

  • Können KI-Effizienzgewinne auch negativ ausfallen?

    Ja. Wenn eine KI-Anwendung nur geringe Prozessvorteile bringt, aber regelmäßig hohe Rechenlast erzeugt, kann die Netto-Bilanz negativ sein. Das betrifft zum Beispiel sehr häufige Inferenz-Anfragen, unnötig große Modelle oder Use Cases ohne klaren Produktivitätsgewinn.

  • Welche KI-Anwendungen sollten zuerst bewertet werden?

    Zuerst sollten die Use Cases betrachtet werden, die häufig genutzt werden, viele Mitarbeitende betreffen oder hohe Rechenlast verursachen. Kleine Testnutzungen sind weniger relevant als produktive Workloads, die dauerhaft im Unternehmen laufen.

  • Was hat das mit CSRD oder Scope 3 zu tun?

    KI verursacht indirekte Umweltwirkungen, vor allem über eingekaufte digitale Leistungen, Cloud-Infrastruktur, Rechenzentren und Hardware. Diese Daten können für Scope-3-nahe Betrachtungen und Nachhaltigkeitsreporting relevant werden. Unser Ziel ist es, neue Berichtspflichten vorwegzunehmen, indem eine saubere Datenstruktur aufgebaut wird, bevor EU-Regulatorik dies verlangt.

  • Was bedeutet „ecoverity Venturing"?

    ecoverity Venturing ist eine Stabsstelle von ecoverity, welche Themen, die noch nicht vollständig im Marktstandard angekommen sind, aber fachlich in unsere Welt gehören und durch zukünftige Regulatoriken verpflichtend werden, bearbeitet. Green AI ist dafür ein Beispiel: Die Anforderungen entstehen gerade erst, aber Unternehmen können heute schon anfangen, ihre KI-Nutzung strukturiert und messbar aufzubauen.

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