PCF · PRODUCT CARBON FOOTPRINT
CO₂-Fußabdruck pro Produkt
Wir berechnen den Product Carbon Footprint Ihres Bauprodukts: nachvollziehbar, aktualisierbar und anschlussfähig an LCA, EPD, Scope-3-Anfragen und CSRD-Reporting.
ISO 14067 · GHG Protocol · ESRS E1
VORGEHEN
- 01 Datenscoping Wir klären, wofür der PCF genutzt wird: Kundenanfrage, Ausschreibung, Scope-3-Daten, CSRD-Reporting oder Reduktionsplanung? Danach legen wir fest, welche Lebenszyklusphasen, Produktvarianten und Datenquellen berücksichtigt werden.
- 02 Datensammlung Wir strukturieren die relevanten Modellierungsdaten: Materialien, Energieverbräuche, Lieferantendaten, Transporte und Verpackungen. Fehlende oder unsichere Daten werden transparent markiert.
- 03 Berechnung Wir berechnen die Treibhausgasemissionen nach ISO 14067. Das Ergebnis wird als CO₂-Äquivalent pro deklarierter Einheit ausgewiesen, zum Beispiel pro kg, m², Stück oder laufendem Meter Produkt.
- 04 Bericht & Validierung Wir dokumentieren Methode, Datenquellen, Annahmen und Ergebnisse nachvollziehbar. So kann der PCF für Kunden, interne Entscheidungen, Reporting oder spätere Anschlussprojekte genutzt werden.
WAS SIE BEKOMMEN
- PCF-Bericht (PDF) Vollständiger Bericht nach ISO 14067 mit Methodik, Datenquellen, Annahmen, Ergebnissen und Einordnung der wichtigsten Einflussfaktoren.
- GHG-Inventar (XLSX) Strukturierte Ergebnisdatei für Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-bezogene Auswertungen. Insbesondere nutzbar für Kundenanfragen, Lieferkettenberichte und interne Weiterverarbeitung.
- CSRD-Datenpunkte (XLSX) Aufbereitung der Ergebnisse für ESRS-E1-relevante Klimadaten, damit die Werte in Nachhaltigkeitsreporting, Wirtschaftsprüfung und Konzernabfragen weiterverwendet werden können.
HÄUFIGE FRAGEN
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Worin unterscheidet sich ein PCF von einer EPD?
Ein PCF steht für Product Carbon Footprint. Er zeigt, wie viele Treibhausgasemissionen einem Produkt zugerechnet werden, meist ausgedrückt als CO₂-Äquivalente. Damit konzentriert sich der PCF auf eine zentrale Frage: Wie groß ist der Klimafußabdruck dieses Produkts? Eine EPD ist breiter angelegt. Sie dokumentiert neben dem Klimafußabdruck auch weitere Umweltwirkungen, zum Beispiel Ressourcenverbrauch, Versauerung oder Energieeinsatz. Außerdem wird eine EPD nach festen Regeln für Bauprodukte erstellt und in der Regel extern verifiziert. Kurz gesagt: Der PCF zeigt den CO₂-Fußabdruck. Die EPD zeigt ein vollständigeres Umweltprofil.
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Wie passt der PCF zu unserer LCA?
Ein PCF kann direkt aus einer bestehenden LCA-Datenbasis abgeleitet werden. Die LCA betrachtet den Lebenszyklus eines Produkts umfassend; der PCF nutzt daraus gezielt die klimarelevanten Ergebnisse. Wenn bereits eine LCA oder EPD vorliegt, ist der PCF oft eine schlanke Anschlussauswertung. Wenn noch keine Datenbasis besteht, bauen wir den PCF als eigenständige Berechnung auf, sodass er später für LCA, EPD oder Reduktionsmaßnahmen weiterverwendbar bleibt.
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Wann ist ein PCF sinnvoll?
Ein PCF ist sinnvoll, wenn Kunden, Großabnehmer oder interne Nachhaltigkeitsteams konkrete CO₂-Daten zu einem Produkt benötigen. Das betrifft besonders Anfragen im Rahmen von CSRD, Scope-3-Erhebungen, ESG-Reporting, Ausschreibungen oder Lieferantenbewertungen. Für viele Hersteller ist der PCF der pragmatische Einstieg: weniger umfangreich als eine vollständige EPD, aber bereits belastbar genug, um Klimadaten strukturiert bereitzustellen und erste Reduktionspotenziale sichtbar zu machen.
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Wie oft sollte ein PCF aktualisiert werden?
In der Regel sollte ein PCF jährlich überprüft werden, insbesondere wenn er für Reporting und Kundenanfragen genutzt wird. Viele Unternehmen fragen CO₂-Daten regelmäßig neu ab, weil sich Energieverbräuche, Transportwege oder Produktionsmengen verändern können. Die Erstberechnung ist dabei der größte Schritt. Danach bleibt das Modell bestehen und kann deutlich schlanker aktualisiert werden, zum Beispiel mit neuen Energiedaten, geänderten Materialanteilen oder aktualisierten Lieferantendaten.
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Was passiert, wenn sich Produktdaten ändern?
Kleinere Nacharbeiten im Rahmen des vereinbarten PCF-Projekts sind bei uns im Preis enthalten. Dazu gehören zum Beispiel Rückfragen, methodische Erläuterungen oder kleinere Korrekturen an der bestehenden Berechnung. Wenn sich das Produkt selbst verändert, etwa durch neue Rezepturen, andere Lieferanten oder zusätzliche Varianten, muss der PCF fachlich aktualisiert werden. Dafür ist keine komplette Neuberechnung notwendig, sondern eine gezielte Folgebeauftragung auf Basis des bestehenden Modells.
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Was unterscheidet einen PCF mit ecoverity von einer Berechnung anderer Anbieter?
Wir verbinden methodische Berechnung mit einem schlanken, digitalen Projektprozess. Statt nur Werte in ein Template einzutragen, strukturieren wir die Produktdaten so, dass sie nachvollziehbar, aktualisierbar und für spätere Anschlussprojekte nutzbar bleiben. Dafür arbeiten wir mit interner Automatisierung, klaren Datenlogiken und enger Abstimmung mit Ihrem Team. So entsteht nicht nur ein einzelner CO₂-Wert, sondern eine belastbare Datenbasis für Kundenanfragen, Reduktionsmaßnahmen und spätere EPDs.